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Abstract

Martin Medebach: „Untersuchung des Glaszustandes mit der Flachzellen-Lichtstreuapperatur”
University of Graz

Wir verwenden zur Untersuchung der Dynamik von trüben Öl- in- Wasser- Emulsionen Flachzellen variabler Dicke (zwischen 10┬Ám und 5mm). Bei Verwendung sehr dünner Zellen kann der Mehrfachstreuanteil stark reduziert werden, so dass auf ein Indexmatch der Emulsion verzichtet werden kann. Nicht- ergodische Proben messen wir mittels Echo-DLS- und Multi-Speckle- Methode. Für die erstere muss die Flachzelle rotiert werden, während man mit einer Faser das Streulicht detektiert, bei der zweiten Methode wird das Speckle- Muster zu verschiedenen Zeiten mit einer CCD- Kamera aufgenommen und Pixel für Pixel korreliert. Durch die Verwendung beider Methoden haben wir nicht nur die Möglichkeit die Ergebnisse zu überprüfen. Es können auch unterschiedliche Fragestellungen behandelt werden, außerdem sind die Methoden teilweise komplementär. Die Echo- Methode eignet sich, um den Einfluss der Gravitation zu untersuchen, indem man die Dynamik bei horizontaler und vertikaler Rotation der Flachzelle untersucht. Mit der Multispecklemethode können sehr gut lokale Heterogenitäten in der Zelle während des Agings untersucht werden, während mit der Echo-Methode über diese lokalen Heterogenitäten gemittelten werden kann. Neben diesen Fragestellungen interessieren uns Wandeffekte und Effekte aufgrund der eingeschränkten Geometrie, die in den dünnen Zellen eine zunehmende Rolle spielen, wenn der Durchmesser der Öltröpfchen in die Größenordnung der Zelldicke kommt.